Glossar
Fachbegriffe rund um Schnelllauftore
Von Behang bis Windlastklasse: Hier finden Sie die wichtigsten Begriffe rund um Schnelllauftore ausführlich erklärt.
Absturzsicherung
Eine Absturzsicherung ist eine Sicherheitseinrichtung, die das unkontrollierte Herabfallen des Behangs verhindert, wenn ein tragendes Bauteil ausfällt.
Definition lesen →Amortisation
Amortisation bezeichnet bei Schnelllauftoren den Zeitraum, in dem sich die Investition über eingesparte Energie- und Betriebskosten vollständig zurückgeflossen ist.
Definition lesen →Ampelsteuerung
Eine Ampelsteuerung regelt den Verkehr an einem Tor mit Lichtsignalen. Sie zeigt durch Rot- und Grünphasen an, wann eine Durchfahrt freigegeben ist, und verhindert so, dass Personen oder Fahrzeuge in ein sich bewegendes Tor oder in den Gegenverkehr geraten.
Definition lesen →ASR A1.7
ASR A1.7 ist die Technische Regel für Arbeitsstätten, die Anforderungen an Türen und Tore beschreibt. Sie konkretisiert die Arbeitsstättenverordnung und verlangt unter anderem eine regelmäßige Prüfung kraftbetätigter Tore durch eine befähigte Person.
Definition lesen →Behang
Der Behang ist die bewegliche Fläche eines Schnelllauftors, die beim Öffnen aufgewickelt oder gefaltet wird.
Definition lesen →Behanggeschwindigkeit
Die Behanggeschwindigkeit ist die Geschwindigkeit, mit der sich die Behangfläche eines Schnelllauftors während des Öffnens und Schließens bewegt.
Definition lesen →CE-Kennzeichnung
Die CE-Kennzeichnung ist die Erklärung des Herstellers, dass ein Tor die geltenden europäischen Anforderungen erfüllt. Bei Schnelllauftoren erfolgt sie auf Grundlage der Produktnorm EN 13241 und ist Voraussetzung für das Inverkehrbringen.
Definition lesen →Crashschutz
Crashschutz bezeichnet Konstruktionen, die ein Schnelllauftor nach einem Anprall ohne Beschädigung wieder betriebsbereit machen.
Definition lesen →DGUV Vorschrift 3
Die DGUV Vorschrift 3 ist die Unfallverhütungsvorschrift für elektrische Anlagen und Betriebsmittel. Sie verlangt, dass elektrische Komponenten von Toren regelmäßig durch eine Elektrofachkraft auf ihren ordnungsgemäßen Zustand geprüft werden.
Definition lesen →Doppelmembran
Eine Doppelmembran ist ein zweilagiger, isolierter Behang für bessere Klima- und Schalltrennung.
Definition lesen →Durchfahrtshöhe
Die Durchfahrtshöhe ist die lichte Höhe der Toröffnung, also der nutzbare vertikale Abstand zwischen Boden und Oberkante der freigegebenen Öffnung.
Definition lesen →EN 12424
EN 12424 ist die europäische Norm für den Windwiderstand von Toren. Sie definiert die Windlastklassen 0 bis 5 und ordnet jedem Tor eine Klasse zu, die angibt, welchem Winddruck der Behang ohne unzulässige Verformung standhält.
Definition lesen →EN 12453
EN 12453 ist die europäische Norm für die Nutzungssicherheit kraftbetätigter Tore. Sie legt fest, welche zulässigen Schließkräfte gelten und welche Schutzeinrichtungen ein Tor je nach Bedienart und Nutzergruppe benötigt.
Definition lesen →EN 13241
EN 13241 ist die europäische Produktnorm für kraftbetätigte und handbetätigte Tore und regelt deren Sicherheits- und Leistungsanforderungen.
Definition lesen →Endschalter
Ein Endschalter erfasst die Endlagen eines Schnelllauftors und meldet der Steuerung, wann das Tor vollständig geöffnet oder geschlossen ist.
Definition lesen →Energieeffizienz
Energieeffizienz bezeichnet bei Schnelllauftoren die Fähigkeit, durch kurze Offenzeiten und gute Dämmung den Wärme- und Kälteverlust an Toröffnungen gering zu halten.
Definition lesen →Falttor
Ein Falttor ist ein Industrietor, dessen Torblatt sich beim Öffnen seitlich in Segmenten zusammenfaltet und an die Wand legt.
Definition lesen →Federwelle
Die Federwelle ist eine mit Torsionsfedern bestückte Welle, die das Eigengewicht des Torblatts ausgleicht und so den Antrieb entlastet.
Definition lesen →Frequenzumrichter
Ein Frequenzumrichter steuert den Antriebsmotor eines Schnelllauftors stufenlos und ermöglicht sanftes Anfahren und Abbremsen.
Definition lesen →Funkfernbedienung
Eine Funkfernbedienung ist ein drahtloser Handsender, mit dem sich ein Schnelllauftor per Funksignal aus der Distanz öffnen und schließen lässt.
Definition lesen →HACCP
HACCP ist ein präventives Hygienekonzept der Lebensmittelbranche, das mögliche Gefahren entlang der Produktion systematisch ermittelt und an kritischen Kontrollpunkten beherrscht.
Definition lesen →Hallentor
Ein Hallentor ist ein großformatiges Tor, das die Zufahrt zu einer Industrie-, Lager- oder Produktionshalle verschließt und je nach Anforderung als Roll-, Sektional-, Schnelllauf- oder Falttor ausgeführt wird.
Definition lesen →Induktionsschleife
Eine Induktionsschleife ist ein im Boden verlegter Detektor, der herannahende Fahrzeuge erkennt und das Tor automatisch öffnet.
Definition lesen →Industrietor
Industrietor ist der Oberbegriff für großformatige, meist kraftbetätigte Tore an Gewerbe- und Produktionsbauten, zu denen Rolltore, Sektionaltore, Schnelllauftore und Falttore zählen.
Definition lesen →Isolierbehang
Ein Isolierbehang ist ein mehrlagiger, gedämmter Torbehang, der über eine isolierende Zwischenschicht den Wärmedurchgang durch die geschlossene Torfläche reduziert.
Definition lesen →Klimatrennung
Klimatrennung bezeichnet die Trennung von Bereichen mit unterschiedlicher Temperatur oder Luftfeuchte durch ein schnell schließendes Tor.
Definition lesen →Laufschiene
Die Laufschienen führen den Behang seitlich und halten ihn auch bei Winddruck in Position.
Definition lesen →Lichtgitter
Ein Lichtgitter ist eine berührungslose Sicherheitseinrichtung, die den Torbereich eines Schnelllauftors über mehrere Lichtstrahlen überwacht.
Definition lesen →Lichtschranke
Eine Lichtschranke ist ein Sicherheitssensor, der mit einem Lichtstrahl den Torbereich überwacht und das Schließen stoppt, sobald der Strahl unterbrochen wird.
Definition lesen →Notöffnung
Die Notöffnung ermöglicht das Öffnen des Tors bei Stromausfall, mechanisch oder über eine Notstromversorgung.
Definition lesen →Öffnungsgeschwindigkeit
Die Öffnungsgeschwindigkeit beschreibt, wie schnell sich der Behang eines Schnelllauftors anhebt, angegeben in Metern pro Sekunde.
Definition lesen →PVC-Gewebe
PVC-Gewebe ist ein reißfestes, mit Polyvinylchlorid beschichtetes Trägergewebe, das als leichtes und flexibles Behangmaterial für Schnelllauftore verwendet wird.
Definition lesen →Radarmelder
Ein Radarmelder ist ein Bewegungssensor, der mithilfe von Radarwellen herannahende Personen oder Fahrzeuge erkennt und das Tor berührungslos und automatisch öffnet. Er ist die häufigste Auslöseart für komfortable und hygienische Toröffnung.
Definition lesen →Raffung
Die Raffung bezeichnet die Art und Weise, wie der Behang eines Schnelllauftors beim Öffnen zusammengelegt, gefaltet oder aufgewickelt wird.
Definition lesen →Reinraumklasse
Die Reinraumklasse gibt den Reinheitsgrad der Luft in einem kontrollierten Raum an und wird nach der Norm ISO 14644 über die maximal zulässige Partikelzahl pro Kubikmeter Luft definiert.
Definition lesen →Rolltor
Ein Rolltor ist ein Industrietor, dessen Panzer aus gelenkig verbundenen Lamellen besteht und beim Öffnen auf eine Welle über dem Sturz aufgerollt wird.
Definition lesen →Schließkantensicherung
Die Schließkantensicherung stoppt ein Schnelllauftor, wenn die untere Schließkante des Behangs auf ein Hindernis trifft.
Definition lesen →Schlupftür
Eine Schlupftür ist eine in das Tor integrierte Personentür, die das Passieren von Personen ermöglicht, ohne das gesamte Tor zu öffnen. Bei schnell laufenden Behangtoren ist sie aus konstruktiven Gründen unüblich und wird meist durch eine separate Nebentür ersetzt.
Definition lesen →Seitenraum
Der Seitenraum ist der seitlich neben der Toröffnung benötigte Platz, in dem die Laufschienen und seitlichen Bauteile eines Schnelllauftors montiert werden.
Definition lesen →Sektionaltor
Ein Sektionaltor ist ein Industrietor aus waagerecht gegliederten, gedämmten Paneelen, die beim Öffnen unter die Decke geführt werden.
Definition lesen →Sturzhöhe
Die Sturzhöhe ist der vertikale Platz über der Toröffnung, der für die Aufnahme von Welle, Antrieb und aufgewickeltem Behang benötigt wird.
Definition lesen →Taktung
Die Taktung beschreibt die Anzahl der Öffnungs- und Schließzyklen, die ein Schnelllauftor in einem bestimmten Zeitraum ausführt.
Definition lesen →Tiefkühlbehang
Ein Tiefkühlbehang ist ein speziell isolierter und beheizter Torbehang, der den Betrieb von Schnelllauftoren in Tiefkühlbereichen sicherstellt und ein Vereisen verhindert.
Definition lesen →Torantrieb
Der Torantrieb ist die motorisierte Einheit aus Antriebsmotor und Steuerung, die ein Schnelllauftor öffnet und schließt.
Definition lesen →U-Wert
Der U-Wert ist der Wärmedurchgangskoeffizient eines Bauteils und gibt an, wie viel Wärme pro Quadratmeter und Grad Temperaturunterschied verloren geht. Bei Toren beschreibt er die Dämmwirkung des Behangs – je niedriger der Wert, desto besser die Wärmedämmung.
Definition lesen →V2A-Edelstahl
V2A ist ein korrosionsbeständiger Edelstahl, der für Rahmen und Führungen in Nass- und Hygienebereichen verwendet wird.
Definition lesen →Wickelwelle
Die Wickelwelle ist die angetriebene Welle oberhalb der Toröffnung, auf die der Behang eines Schnelllauftors beim Öffnen aufgewickelt wird.
Definition lesen →Windlastklasse
Die Windlastklasse nach EN 12424 gibt an, welchem Winddruck ein Tor im geschlossenen Zustand standhält.
Definition lesen →Windriegel
Ein Windriegel ist ein verstärkendes Element im Behang eines Schnelllauftors, das den Behang gegen Winddruck aussteift und in der Laufschiene hält.
Definition lesen →Zipper-System (selbstreparierend)
Ein Zipper- oder selbstreparierendes System führt den Behang eines Schnelllauftors nach einem Anprall selbsttätig wieder in die Seitenführung ein.
Definition lesen →Schnelllauftor konfigurieren und anfragen
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