Bauart

Schnelllauf-Falttor

Ein Schnelllauf-Falttor, auch Stapeltor genannt, ist ein vertikal öffnendes Schnelllauftor, dessen Behang durch waagerechte Profile in Segmente geteilt ist und sich beim Öffnen über Gurte zu einem Paket über der Öffnung faltet. Es ist für große, windbelastete Öffnungen gebaut.

Beim Schnelllauf-Falttor wird der Behang nicht auf eine Welle gewickelt, sondern gefaltet. Waagerechte Versteifungsprofile aus Aluminium oder Stahl teilen das PVC-Gewebe in Segmente; Hubgurte ziehen die Unterkante nach oben, die Profile legen sich nacheinander aufeinander, und das Gewebe dazwischen faltet sich zu einem kompakten Paket. Diese Art der Raffung gibt der Bauart ihre Namen: Schnelllauf-Falttor, Schnellfalttor oder Stapeltor.

Die Profile machen das Tor steif. Sie greifen seitlich in die Führungen, nehmen Winddruck und Windsog auf und leiten die Kräfte in Zargen und Wand ab. Dadurch erreichen Schnelllauf-Falttore auch bei großen Breiten hohe Windlastklassen nach EN 12424, typisch Klasse 3 bis 4, je nach System auch mehr. Ihr Einsatzgebiet sind große Hallentore in Industrie und Logistik, besonders an exponierten Fassaden, siehe Schnelllauftore im Außenbereich.

Der Preis für Stabilität und Format ist Tempo. Ein Schnelllauf-Falttor öffnet als Richtwert mit ca. 0,5 bis 1,2 m/s – deutlich schneller als ein Sektionaltor mit rund 0,2 m/s, aber langsamer als ein windstabiles Wickel-Schnelllauftor mit ca. 1,5 bis 2,5 m/s. Es ist damit die Bauart für große, häufig genutzte Außenöffnungen, nicht für das schnellste Innentor.

Nicht gemeint ist hier das klassische, seitlich faltende Falttor, dessen Flügel sich zur Seite an die Wand legen; es behandeln der Ratgeber Falttor: Aufbau, Einsatz und Vergleich und der Glossareintrag Falttor. Ebenfalls kein Thema dieser Seite sind horizontal faltende Zufahrtstore, die als Teil einer Zaunanlage die Einfahrt zum Werksgelände sichern.

Eigenschaften im Überblick

  • Behang aus PVC-Gewebe mit waagerechten Versteifungsprofilen aus Aluminium oder Stahl
  • Öffnen über Hubgurte, die den Behang zu einem Faltpaket über der Öffnung stapeln
  • Öffnungsgeschwindigkeit als Richtwert ca. 0,5 bis 1,2 m/s
  • Hohe Windstabilität, typisch Windlastklasse 3 bis 4 nach EN 12424, je nach System mehr
  • Für große Formate ausgelegt, je nach System bis über 10 m Breite
  • Optional mit Sichtfenstern, je nach System auch doppelwandig
  • Bei sehr großen Toren je nach System zwei synchron laufende Antriebe

Funktionsweise im Detail

Ein Öffnungszyklus beginnt mit dem Impuls einer Induktionsschleife, eines Radarmelders, eines Zugschalters oder einer Funkfernbedienung. Der Antrieb dreht eine Welle im Sturz, auf die sich die Hubgurte aufwickeln. Die Gurte sind am unteren Abschlussprofil befestigt und ziehen es nach oben; dabei nimmt die Unterkante ein Versteifungsprofil nach dem anderen mit, und das Gewebe zwischen den Profilen faltet sich nach vorn und hinten weg. In der oberen Endlage liegt das Tor als Paket gestapelter Profile unter der Welle.

Beim Schließen gibt die Welle die Gurte kontrolliert frei, das Eigengewicht von Unterkante und Profilen senkt den Behang ab, und die Profile laufen nacheinander wieder in die Führungen ein. Ein Frequenzumrichter regelt Anfahren und Abbremsen, damit das schwere Paket ohne Schlag in den Endlagen ankommt. Lichtgitter und Schließkantensicherung überwachen dabei die Schließebene.

Im geschlossenen Zustand wirkt jedes Profil wie ein Windriegel: Es steift das Feld zwischen den Führungen aus und überträgt Winddruck und Windsog über Gleitstücke oder Rollen an seinen Enden in die Zargen. Weil sich die Last auf viele Profile verteilt, bleibt der Behang auch bei großen Breiten ruhig und dicht in der Führung.

Technik und Aufbau

Ein Schnelllauf-Falttor besteht aus zwei Zargen mit Führungen, der Antriebswelle mit Gurttrommeln im Sturz, dem Getriebemotor mit Frequenzumrichter, dem Behang mit Versteifungsprofilen und dem unteren Abschlussprofil mit Sicherheitsleiste. Die Zargen sind meist aus verzinktem oder pulverbeschichtetem Stahl, für Nass- und Hygienebereiche auch aus V2A-Edelstahl.

Der Behang besteht aus reißfestem PVC-Gewebe, für außen in schwerer Qualität, und kann Sichtfenster auf Augenhöhe erhalten. Die Profile sitzen in Taschen des Behangs oder sind mit ihm verschraubt; ihr Abstand und ihre Stärke ergeben sich aus Torbreite und geforderter Windlastklasse. Doppelwandige Ausführungen mit zwei Gewebelagen verbessern Wärme- und Schalldämmung gegenüber einer Einzellage.

Die Hubgurte aus hochfestem Kunststoffgewebe tragen das gesamte Behanggewicht und laufen bei jedem Zyklus über die Trommeln; sie sind die wichtigsten Verschleißteile. Seitliche Bürsten- oder Lippendichtungen, eine Sturzdichtung und ein nachgiebiges Bodenprofil schließen die Öffnung ab, das Bodenprofil gleicht dabei kleinere Unebenheiten aus.

Technische Kennwerte

MerkmalRichtwert
Öffnungsgeschwindigkeitals Richtwert ca. 0,5–1,2 m/s, je nach Größe und System
Schließgeschwindigkeitca. 0,5–1 m/s, abgestimmt auf die Sicherheitstechnik
Größenbereichtypisch ca. 3.000 × 3.000 mm bis 10.000 × 8.000 mm, Sondermaße je nach System
Windlastklasse nach EN 12424typisch Klasse 3–4, je nach Breite und System bis Klasse 5
BehangPVC-Gewebe mit waagerechten Aluminium- oder Stahlprofilen, optional Sichtfenster
Wärmedämmungeinwandig gering, U-Wert über ca. 5 W/m²K; doppelwandig besser
Sturzbedarfca. 600–1.200 mm, je nach Torhöhe, Profilabstand und System
Seitenraumca. 200–400 mm je Seite, Antriebsseite mehr
LebensdauerAuslegung typisch auf mehrere hunderttausend Lastwechsel; Gurte und Dichtungen als Verschleißteile

Richtwerte – die genauen Werte hängen von Größe, Behang und Ausführung ab.

Vorteile

  • Sehr große Formate möglich, auch dort, wo Wickeltore an Grenzen stoßen
  • Hohe Windstabilität durch viele waagerechte Profile im Behang
  • Um ein Vielfaches schneller als Sektionaltor oder klassisches Rolltor
  • Robuster Aufbau für den Dauerbetrieb an Außenöffnungen mit Lkw- und Staplerverkehr
  • Dichter Abschluss gegen Wind, Regen und Staub durch steife Profile in den Führungen
  • Beschädigte Profile und Gurte lassen sich einzeln tauschen

Grenzen und Nachteile

  • Langsamer als Wickel-Schnelllauftore mit ca. 1,5 m/s und mehr
  • Das Faltpaket braucht Sturzhöhe oder kostet lichte Durchfahrtshöhe
  • Hubgurte, Gurttrommeln und Profile verlangen regelmäßige Kontrolle
  • Nach einem Anprall meist kein Selbsteinfädeln; verformte Profile werden getauscht
  • Einwandig nur geringe Wärmedämmung

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Typische Einsatzbereiche

  • Große Hallentore an Logistik-, Produktions- und Lagerhallen mit Lkw-Verkehr
  • Wartungs- und Abstellhallen für Flugzeuge, Busse und Schienenfahrzeuge
  • Windexponierte Fassaden, Hafen- und Umschlaganlagen
  • Schwerindustrie und Recyclinghallen mit Staub und rauer Umgebung
  • Maschinen- und Lagerhallen in der Landwirtschaft
  • Durchfahrten zwischen Hallen für große Fahrzeuge oder Bauteile

Worauf Sie bei der Auswahl achten sollten

Ein Schnelllauf-Falttor ist die richtige Wahl, wenn eine große Öffnung häufig geöffnet werden muss und zugleich hohen Windlasten standhalten soll. Als grobe Orientierung: Bis etwa 5 × 5 m decken windstabile Wickeltore und Spiraltore viele Fälle ab; je breiter und höher die Öffnung und je exponierter die Fassade, desto eher spielt das Falttor seine Stärken aus. Den Hintergrund erklärt der Ratgeber Großes Schnelllauftor über 5 m.

Entscheidend sind die Windlastklasse für den Standort, die Taktzahl und die verfügbare Sturzhöhe. Die Klasse ergibt sich aus Windzone, Geländeart, Gebäudehöhe, Lage der Fassade und Torbreite; das Vorgehen zeigt der Ratgeber Windlastklasse richtig bestimmen. Bei sehr hoher Taktzahl und mittleren Maßen ist ein schnelleres Wickeltor oft wirtschaftlicher, weil jede Sekunde Offenzeit Energie kostet.

Ausgelöst wird meist per Induktionsschleife für Lkw oder Radar für gemischten Verkehr; an breiten Toren mit Gegenverkehr regelt eine Ampel die Durchfahrt. Maße, Lage und Ausstattung geben Sie im Konfigurator für Schnelllauf-Falttore an und erhalten eine unverbindliche Empfehlung.

Planung und Einbau

Über der Öffnung braucht das Falttor Platz für Welle, Gurttrommeln und das gestapelte Paket. Als Richtwert gelten ca. 600 bis 1.200 mm, abhängig von Torhöhe, Profilabstand und System; reicht der Sturz nicht, hängt das Paket in die Öffnung und verringert die lichte Durchfahrtshöhe. Seitlich werden für Zargen und Antriebe ca. 200 bis 400 mm je Seite eingeplant. Wie Sie die Maße aufnehmen, zeigt der Ratgeber Sturzhöhe und Seitenraum.

Große Torflächen leiten erhebliche Windkräfte in Zargen und Sturz ein, deshalb gehört die Befestigung in die statische Prüfung: Bei Sandwichpaneelen, Porenbeton oder leichten Stahlhallen ist oft eine Stahl-Hilfskonstruktion nötig. Der Boden muss im Torbereich eben und tragfähig sein und sollte nach außen leicht abfallen, damit kein Wasser an der Unterkante steht. Für den Antrieb wird je nach System und Größe ein Anschluss mit 230 V oder 400 V vorgesehen.

Im Bestand ersetzt ein Schnelllauf-Falttor häufig ein langsames Sektional-, Roll- oder Falttor an einer großen Öffnung. Vorab werden Sturz, Seitenraum, Befestigungsgrund, Einbauten unter der Decke und Elektrik aufgenommen; montiert wird in der Regel vor der Wand. Hinweise für Ausschreibung und Planung finden Sie unter Schnelllauftore für Planer.

Typische Maße

3.000 × 3.000 mm bis 10.000 × 8.000 mm, größere Sondermaße je nach System. Ihr genaues Maß stellen Sie im Konfigurator ein – inklusive Behang, Farbe, Antrieb und Zubehör. Eine Übersicht gängiger Größen finden Sie unter Schnelllauftor-Maße.

Sicherheit und Normen

Das Schnelllauf-Falttor ist ein kraftbetätigtes Tor nach der Produktnorm EN 13241; die Leistungserklärung weist unter anderem die Windlastklasse aus. Die Nutzungssicherheit regelt EN 12453: Ein Lichtgitter überwacht die Schließebene, eine Sicherheitsleiste im unteren Profil stoppt und reversiert bei Kontakt. Je nach System sichert eine Absturzsicherung das Paket gegen unkontrolliertes Herabfallen.

Bei Stromausfall öffnet eine Notöffnung per Handkurbel oder Kette das Tor, optional eine Notstromversorgung. Eine Schlupftür ist im gefalteten Behang meist nicht möglich; neben großen Fahrzeugtoren wird nach den Arbeitsstättenregeln in der Regel eine separate Tür für Fußgänger eingeplant und bei Flucht- und Rettungswegen mit dem Brandschutz abgestimmt.

Wartung und Lebensdauer

Kraftbetätigte Tore müssen nach ASR A1.7 vor der ersten Inbetriebnahme und danach mindestens jährlich durch eine sachkundige Person geprüft werden, bei hoher Taktzahl häufiger. Beim Falttor stehen die Hubgurte im Mittelpunkt: Sie werden auf Abrieb, Ausfransen und Dehnung geprüft und getauscht, bevor sie den Gleichlauf stören. Dazu kommen Gurttrommeln, Lager, Profile, Gleitstücke, Dichtungen, Endlagen und Sicherheitseinrichtungen.

Verformte Profile nach einem Anprall lassen sich einzeln ersetzen, der Behang muss dafür meist nicht komplett getauscht werden. Die Auslegung liegt typisch bei mehreren hunderttausend Lastwechseln, die Standzeit von Gurten und Dichtungen hängt von Taktzahl und Umgebung ab. Leistungen und Intervalle finden Sie unter Reparatur und Wartung.

Kosten und Preisfaktoren

Den Preis eines Schnelllauf-Falttors bestimmen vor allem Torfläche und Windlastklasse, denn daraus folgen Zahl und Stärke der Profile, die Zargen und die Antriebsleistung bis hin zu einem zweiten Antrieb. Hinzu kommen Behangqualität, Sichtfenster, Zargenmaterial, Sensorik, Ampel, Notöffnung und der Montageaufwand für Hilfskonstruktion und Elektrik.

Wirtschaftlich rechnet sich das Tor über kürzere Offenzeiten an großen Öffnungen, weniger Wartezeit für Lkw und Stapler und eine robuste Bauweise im Dauerbetrieb. Bei großen Flächen wirkt jede eingesparte Sekunde Offenzeit besonders stark. Die Preisfaktoren zeigt der Ratgeber Schnelllauftor-Kosten.

Abgrenzung zu anderen Bauarten

Vom klassischen Falttor unterscheidet sich das Schnelllauf-Falttor in Richtung und Aufbau: Das klassische Falttor faltet seine Flügel seitlich an die Wand, braucht kaum Sturz, aber viel Seitenraum, und öffnet eher gemächlich. Das Schnelllauf-Falttor faltet einen ausgesteiften Behang nach oben, braucht Sturz statt Wandfläche und ist auf hohe Taktzahlen ausgelegt. Unter dem Namen werden zudem seitlich öffnende Tore mit schnell laufenden Flügeln angeboten; seitlich öffnende Bauarten erklärt der Ratgeber Horizontal-Schnelllauftor.

Gegenüber dem windstabilen Schnelllauftor Außen mit Wickelwelle ist das Falttor langsamer, verträgt aber größere Formate und höhere Windlasten, weil jedes Profil die Fläche aussteift. Das Spiraltor ist schneller, leiser und mit gedämmten Lamellen besser gedämmt, wird bei sehr großen Maßen aber schwer und aufwendig. Zufahrts-Falttore an Werkszäunen sind dagegen eine eigene Gattung der Zufahrtssicherung und keine Alternative für Hallenöffnungen.

KriteriumSchnelllauf-FalttorSchnelllauftor Außen (Wickeltor)Spiraltor
ÖffnungsprinzipBehang faltet sich über Gurte zum PaketBehang wickelt sich auf eine WelleLamellen laufen berührungslos in eine Spirale
Öffnungsgeschwindigkeitca. 0,5–1,2 m/sca. 1,5–2,5 m/sca. 1,5–2,5 m/s
Windstabilitäthoch, typisch Klasse 3–4typisch Klasse 2–3 mit Windriegelnhoch, typisch Klasse 3–5
Größenbereichauch sehr große Formate über 5 × 5 mgängig bis ca. 5 × 5 mgängig bis ca. 5 × 5 m, größer je nach Ausführung
Wärmedämmunggering, doppelwandig bessergering, isolierbargut mit gedämmten Lamellen
Sturzbedarfca. 600–1.200 mmca. 400–650 mmca. 700–1.200 mm
Nach Anpralleinzelne Profile tauschenBehang fädelt oft wieder einLamellentausch nötig

Einen vollständigen Vergleich liefert der Ratgeber Schnelllauftor vs. Rolltor vs. Sektionaltor.

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Weitere Bauarten

Häufige Fragen

Was ist ein Schnelllauf-Falttor?

Ein Schnelllauf-Falttor ist ein vertikal öffnendes Schnelllauftor, dessen PVC-Behang durch waagerechte Profile ausgesteift ist. Beim Öffnen ziehen Hubgurte die Unterkante nach oben, die Profile stapeln sich, und der Behang faltet sich zu einem Paket über der Öffnung. Die Bauart ist für große, windbelastete Hallentore gedacht.

Was ist ein Stapeltor?

Stapeltor ist ein anderer Name für das Schnelllauf-Falttor, ebenso Schnellfalttor. Der Name beschreibt, dass sich die Versteifungsprofile beim Öffnen übereinander stapeln, statt dass sich der Behang auf eine Welle wickelt.

Was ist der Unterschied zwischen Schnelllauf-Falttor und Falttor?

Das klassische Falttor faltet seine Flügel seitlich an die Wand und wird meist selten bewegt. Das Schnelllauf-Falttor faltet einen ausgesteiften Behang nach oben und ist für häufige Durchfahrten gebaut. Es braucht deshalb Platz über der Öffnung, das klassische Falttor dagegen Wandfläche neben der Öffnung.

Wie schnell öffnet ein Schnelllauf-Falttor?

Als Richtwert öffnet ein Schnelllauf-Falttor mit ca. 0,5 bis 1,2 m/s, je nach Größe und System. Das ist ein Vielfaches eines Sektionaltors mit rund 0,2 m/s, aber langsamer als ein Wickel-Schnelllauftor mit ca. 1,5 bis 2,5 m/s.

Wie windstabil ist ein Schnelllauf-Falttor?

Die waagerechten Profile wirken wie viele Windriegel und leiten den Winddruck in die Zargen. Typisch erreichen Schnelllauf-Falttore die Windlastklassen 3 bis 4 nach EN 12424, je nach Breite und System auch mehr. Welche Klasse Ihr Standort braucht, hängt von Windzone, Gebäudehöhe, Lage der Fassade und Torbreite ab.

Wie groß kann ein Schnelllauf-Falttor sein?

Schnelllauf-Falttore werden vor allem für große Öffnungen gebaut, typisch von etwa 3 × 3 m bis rund 10 × 8 m. Je nach System sind größere Sondermaße möglich, dann oft mit zwei Antrieben. Damit sind sie eine Lösung für das große Schnelllauftor, wo Wickeltore an Grenzen kommen.

Wie viel Sturz braucht ein Schnelllauf-Falttor?

Für Welle, Gurttrommeln und Faltpaket werden als Richtwert ca. 600 bis 1.200 mm über der Öffnung benötigt, abhängig von Torhöhe, Profilabstand und System. Fehlt der Platz, kann das Paket in die Öffnung hängen und verringert dann die lichte Durchfahrtshöhe. Ein genaues Aufmaß klärt, was machbar ist.

Was kostet ein Schnelllauf-Falttor?

Einen Pauschalpreis gibt es nicht, weil Torfläche, Windlastklasse, Antriebe, Behang, Sensorik und Montage den Preis bestimmen. Im Konfigurator stellen Sie Ihr Falttor zusammen und erhalten ein unverbindliches Angebot.

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